Das Zaubervolk

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Magical World
Hier findet ihr alle bisher in der Zeitschrift veröffentlichten Teile unserer Geschichte. Die Autorin ist Aiwe und sie ist über jede Kritik, aber auch über jedes Lob hoch erfreut. Also bis dahin, viel Spass beim lesen. *ls*

1. Teil

Der Planet Rauref ist wie die Erde, nur mit zwei kleinen Unterschieden. Zum ersten ist er in einer anderen Galaxie wie die Erde und zum zweiten, bewohnen ihn nur Menschen, die Magische Kräfte haben, wie Hexen, Elben, Wächterinnen, Zauberer und überhaupt, alle Wesen, die Magie besitzen.
Auch die Tiere unterscheiden sich. Auf der Erde gibt es tausend verschiedene Tierarten, auf Rauref nur fünf, Drachen, Einhörner, Höllenhunde, Phönixe und Hippogreifen.
Auch genannt wird der Planet: Magische Welt.
Bisher kannte man auf Rauref keinen Krieg, weil alle in Frieden miteinander lebten, doch dieser Zustand änderte sich als Xonex die Macht über den Planeten und all seinen Lebewesen wollte. Er stahl den Stein Miranell, der seinem Bruder Nauju gehörte, welcher vom Volk zum König gekehrt wurde.
Der Stein besitzt unglaubliche Kräfte, die Kräfte Nauju, die er darin gespeichert hatte.
Xonex zerbrach den Stein und somit auch Naujus Kraft.
Die Splitter verwendete Xonex als Herzen für seine geschaffenen Diener, den Madungs.
Es gab sie Millionenfach und jeder hatte einen minimalen Teil der Magie, die Nauju gespeichert hatte.
Keiner traute sich ihm zu widersetzen.
Die meisten versteckten sich, andere wechselten aus Angst vor ihm die Seite und ein paar wenige widersetzten sich Xonex und bekämpften ihn und seine Anhänger. Es sind Anhänger Naujus, die sich dieser Gefahr aussetzen.
Ihre Aufgabe besteht darin, jeden einzelnen Splitter des Kristalls Miranell zu sammeln und Xonex zu stürzen.
An die Splitter kommt man dran, indem man einen Madung vernichtet. Sind alle Splitter wieder im Besitz Naujus, kann dieser seinen Bruder stürzen und den Frieden wiederbringen.
Das einzige Hindernis ist, dass es Anhänger Xonex gibt, die nicht erschaffen wurden. Es sind Menschen, wie alle anderen.
Die Widersacher Xonex bekämpfen sie zwar doch manch einer mit schwerem Herzen oder auch gar nicht.
Ein Nachteil ist, dass sie überall verstreut sind und sich gegenseitig nicht kennen.
Eine der Feinde Xonex ist Aiwe Rúnya, Van- Hexe des Feuers.
Sie hat dunkelbraunes, schulterlanges Haar und braune Augen. Sie ist 14 Jahre alt und stur, neugierig, eigenwillig, aufbrausend, temperamentvoll, zurückhaltend und schnell wütend aber kann auch lieb und verschmust sein. Auserdem ist sie eine Treue Freundin, hat man erst mal ihr Vertrauen und lässt so manches mit sich machen.
An ihrer Seite ist Heero, ein Nachtschwarzer Drache der der Gattung Hornschwanz angehört und dessen Schuppen bei Sonnenlicht golden schimmern. Seine Augen sind golden und in der Nacht ist er fast unsichtbar. Er ist ernst, treu, mutig, aggressiv und genauso wie Aiwe liebt er den Kampf gegen seine Feinde.
„Heero! Was machst du denn so lange da oben?“
Aiwe steht am Fuß des Berges und schaut zu Heero auf, der weit oben auf dem Berg herumläuft.
„Hier war bis vor kurzem ein Madung.“ , kommt seine tiefe aber sanfte Stimme herunter geschwebt.
„Und wo ist er hin?“
„Nach Süden!“
Der Drache schwebte herunter und landete direkt neben Aiwe.
„Los, wir verfolgen ihn.“, sagte Aiwe bestimmt und sprang auf Heeros Rücken, doch kaum saß sie, hörte sie einen wundervollen Gesang herüberwehen.
„Planänderung. Folge dem Gesang des Phönix!“
Heero erhob sich und folgte dem Gesang.
Sie kamen an einen großen Fluß, an dessen Ufer ein Mädchen und ein Phönix saßen.
Fast lautlos schwebten sie von hinten heran und landeten dicht hinter ihnen.
Das Mädchen schrak auf und fuhr herum. Der Phönix verstummte jäh.
Sie hatte ebenfalls Schulterlange Haare in einem Kupferfarbton. Ihre Augen waren braun und gaben ,wie bei jedem Mensch, ihren Charakter wieder.
Sie ist Lieb, Stur, Mutig, Temperamentvoll, neugierig, ernst, stark, treu und ihr Phönix war Weise, treu, neugierig und lieb.
Ihr Phönix hatte rot- goldene Federn und sah sie aus seinen roten Augen ruhig an.
„Ich werde nie Xonex dienen! Nie!“, schrie sie so plötzlich, dass Aiwe zusammenfuhr.
Aiwe und Heero starrten sie verdutzt an.
„Gut. Ich nämlich auch nicht.“, sagte Aiwe nach langem zögern langsam.
„Äh, heißt das so viel wie das du kein Diener von Xonex bist?“
„Genau. Ich diene niemanden, sondern helfe momentan nur Nauju seinen Kristall zurückzubekommen. Hab momentan keinen anderen Auftrag.“
„Dann tun wir ja das selbe. Cathleen Elessar und das ist mein Phönix, Seel.“, sie reichte Aiwe lächelnd die Hand.
Aiwe sah Cath mißtrauisch an und zögerte einen Moment lang, gab ihr aber schließlich doch die Hand.
„Aiwe Rúnya und Heero Goldshadow.“
„Wieso Goldshadow? Er ist doch ganz schwarz.“, sagte Cath neugierig.
„Weil sich seine Schuppen im Sonnenlicht golden färben und er sonst so schwarz wie die Nacht ist, habe ich ihm diesen Beinamen gegeben.“
Kurzes Schweigen trat ein, dann fuhr Aiwe fort: „ Wir machen uns jetzt besser auf den Weg. Komm Heero! War nett dich kennen gelernt zu haben.“
Mit diesen Worten stieg sie wieder auf Heeros Rücken und flog los, doch es dauerte nicht lange, da kam Cath ihr nach.
„Was willst du denn noch von mir?“, fragte Aiwe.
„Nun ja, wir haben beide die selbe Aufgabe. Wollen wir nicht zusammengehen?“
„Nein“
„Ich kann dir aber behilflich sein.“
„Ich brauche keine Hilfe.“
In diesem Moment hörten sie hinter sich ein Rauschen und als sie sich umsahen, sahen sie rund zehn Madungs auf sich zukommen.

2. Teil

„Na ganz toll!“, stöhnte Cath.
„Ist doch klasse. Da bekommt man Übung“, sagte Aiwe.
Sie landeten schnell und Aiwe und Cath stiegen ab.
Die Madungs kamen auf sie zu.
„Welche Zauberkraft besitzt du?“ , fragte Aiwe.
„Ich bin Wächterin des Lichtes und kann blenden, ...“
Aiwe lies sie nicht ausreden und fiel ihr ins Wort.
„Dann tu das!“, sagte sie.
Cath hob die Hände Richtung Madungs und befahl LICHT. Ein gleißender Strahl schoss in den Himmel und kurz danach war alles in Sonnenlicht getaucht.
Heeros Schuppen schimmerten so stark, dass er fast ganz golden wurde.
„Wie lange hältst du das durch?“, fragte Aiwe.
„Och, so zehn Minuten garantiert. Wenn nicht noch länger.“
„Das reicht. An die Arbeit Heero.“
Heero schoss auf die geblendeten Madungs zu und Aiwe schickte Feuerbälle hinter ihm her.
„Du könntest auch mal etwas tun Seel!“, murrte Cath.
Seel erhob sich langsam in die Luft und sammelte die Kristalle der Madungs, die zu Boden fielen ein.
Nach kurzer Zeit war keiner der Madungs mehr übrig.
„Das war einfach.“, brummte Heero, „zu einfach!“
Kaum ausgesprochen, als auch schon hunderte Madungs auf sie zu stürmten.
„Na klasse!“
„Licht!“, schrie Cath und erhob abermals die Hände.
Die Madungs, von dem Licht geblendet, blieben stehen.
Aiwe und Heero begannen von vorne Feuerbälle ab zu feuern und Seel sammelte alle Kristalle, die auf dem Boden lagen.
„Ich kann nicht mehr!“, stöhnte Cath und lies langsam die Hände sinken.
Das Licht wurde schwächer und allmählich konnten die Madungs wieder sehen.
„Verdammt. Es sind zu viele für Heero und mich.“, sagte Aiwe, als sie einen Madung, der von hinten kam verbrannte und den Kristallsplitter aufhob.
Cath war damit beschäftigt, den Wirbelstürmen der Madungs auszuweichen, die sie ununterbrochen hinter ihr her schickten.
Seel flog vor einem Feuerball davon und Heero lies das Wasser, dass ihn immer wieder zu nahe kam, verdampfen.
Aiwe sprang über die Spalten im Boden, die sich überall um sie herum ausbreiteten.
Die Madungs setzten ihre Kräfte ein, die der Kristallsplitter in sich trug.
„Uns muss schleunigst etwas einfallen sonst war’s das bald!“, schrie Cath zu Aiwe hinüber während sie vor einem Wirbelsturm davon lief.
„Mehr wie Feuerbälle auf sie jagen kann ich auch nicht. Und Heero kann auch nicht mehr wie sie zu verbrennen!“, sagte Aiwe zornig.
Sie schoss einen weiteren Feuerstrahl auf einen Madung vor ihr ab und war verwundert als dieser noch bevor das Feuer ihn traf zu Asche wurde und nur noch der Kristall da lag.
„Was zum ...“, stotterte sie, als immer mehr Madung zu Boden sanken.
„Aiwe! Da schießt jemand die Madung mit Pfeilen ab!“, sagte Cath und hob einen der Pfeile hoch.
„Elbenpfeile!“
Sie hatten wieder eine Chance. Obwohl sie sich viel bewegten und immer in der nähe eines Madungs waren, wurden sie doch nie von einem Pfeil getroffen.
Die Madungs bekamen Panik, weil sie nicht wussten, von woher der nächste Pfeil kam oder wer sie abschoss und ergriffen die Flucht.
„Ein Glück das sie weg sind.“, sagte Cath erleichtert und lies sich zu Boden sinken.
„Wer hat die Pfeile geschossen?“
„Ich weiß nicht.“
Ihre Frage beantwortete sich sogleich denn von einem Baum in der Nähe kam eine Elbin gesprungen.
„Hallo!“, sagte sie fröhlich, „Ich freue mich, dass ihr wohlbehalten seit.“
Ein Hippogreif kam ebenfalls zum Vorschein.
„Ich heiße Legolas Rook und das ist meine Freundin Mire.“, sagte die Elbin und lächelte.
Sie hatte Rotbraune Haare und Grünbraune Augen.
Mire, ihr Hippogreif war schwarz und hatte blaue Augen.
„So wies aussieht macht ihr das selbe wie ich, nämlich die Splitter des Kristalls suchen.“
„Ja. Übrigens, ich bin Cathleen Elessar, kurz Cath und das ist Seel.“
„Und ich bin Aiwe Rúnya und das ist Heero und wenn ihr mich jetzt bitte entschuldigen würdet. Ich habe noch etwas zu tun.“
„Wir könnten doch zu dritt weitergehen. Komm schon Aiwe. Alleine ist es doch langweilig.“, sagte Cath.
„Außerdem was hättest du eben getan, wenn Cath und ich nicht da gewesen wären?“, fragte Legolas.
„Also gut. Dann gehen wir eben zusammen weiter. Aber lasst mich ja in Ruhe!“, sagte sie schließlich.
„Und wo gehen wir als nächstes hin?“, fragte Cath.
„Ich habe die Spur einiger Madungs nach Westen verfolgt, als ihr gekommen seit. Weil ich nicht wusste, ob ihr gut oder böse seit, habe ich mich versteckt.“
„Worauf warten wir dann noch? Gehen wir deiner Spur nach.“
Sie flogen diesmal nicht, sondern verfolgten die Spuren auf dem Boden.
„Es müssen so zirka 30 Stück sein. Es sind Erd- Madungs.“
„Das kannst du alles anhand der Spuren ablesen?“, wollte Cath wissen.
„Ja. Es ist ganz einfach. Schau mal her.“, sie deutete auf eine tief in den Boden gedrückte Fußspur, „sie können nicht fliegen, also sind es keine, des Elements Luft. Dann haben sie Plattfüße, breite noch dazu, die tiefe Spuren hinterlassen, weil sie schwer sind.“
„Wahnsinn! Ich hätte nie gewusst, was für eine Art Madung da lang gelaufen ist.“
Sie marschierten eine ganze Weile still nebeneinander her. Alle in Gedanken versunken.
Die Sonne ging langsam unter. Es wurde immer dunkler.
Ganz langsam verschwand Heero.
Schließlich war es Nacht und Heero war vor den Blicken anderer entschwunden. Mire im Gegensatz, war heller wie die Nacht und noch zu sehen.
„Wir sollten eine Pause machen.“, schlug Mire vor.
(Anmerk der Autorin *g*: Also ihr müsst das nicht lesen ok?! In den Anmerken tu ich lediglich über die Geschichte meckern oder mich vielleicht auch selbst loben.
Also ehrlich gesagt, mich überrascht selbst das Aiwe so was von ernst und so ist. Das ist mir eigentlich nicht ganz ähnlich, da ich normal viel Witze mache. Aber das kommt noch! Hah, wäre doch gelacht! Halt dich fest Aiwe, du musst bald Witze machen ob du willst oder nicht! Naja, die Geschichte gibt eigentlich auch meine Gefühle wieder, je nachdem wie ich gelaunt bin, handeln auch die Charas anders. Ok, genug für heute. Kritik nehme ich jederzeit entgegen *g* )

3. Teil

Das Feuer brannte.
Aiwe, Cath und Legolas hatten nach Mires Vorschlag eine Pause eingelegt. Legolas und Mire lagen an einen Baum gelehnt und schliefen auf Elbische Art. Cath und Seel lagen ausgestreckt auf dem Boden und schliefen tief und fest und Aiwe lag an Heero gelehnt, der mit halb offenen Augen döste.
Die Nacht verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Am nächsten Morgen waren alle Putzmunter und machten sich wieder an die Verfolgung der Madungs.
Nach einer Weile brach Legolas das Schweigen.
„Wir könnten theoretisch wieder fliegen.“
„Aber dann verlieren wir die Spur!“, meinte Cath.
„Ich weiß aber ich glaube sowieso nicht, dass wir sie noch einholen können.“
„Wenn das so ist. Was meinst du Aiwe?“
„Ich denke Legolas hat recht.“
Sie stimmten damit überein, dass es sinnlos sei der Spur noch weiterhin zu folgen und flogen deshalb Richtung Norden.
Unterwegs kam ihnen ein schwarzer Punkt entgegen, der Meter für Meter größer wurde und bald erkannten sie, dass es ein Drache war.
„Was tun wir jetzt? Wir wissen nicht, ob er Freund oder Feind ist“, sagte Legolas nervös.
„Ihn vom Himmel holen und ausquetschen“, erwiderte Aiwe bestimmt und schoss mit Heero auf den nahenden Drachen zu. Cath und Legolas folgten ihr mit etwas Abstand.
Der Drache erkannte was Sache war und schickte ihnen einen Schwall Feuer entgegen.
Heero erwiderte das Feuer und stürzte sich urplötzlich auf den Drachen, schlug ihm beim Vorüberfliegen mit seinem Stachelschwanz gegen die Brust und packte ihn dann so von hinten, dass er sich nicht mehr wehren konnte, wobei seine Reiterin aufpassen musste, nicht zerdrückt zu werden.
„He! Ich tu euch nichts! Was soll das?“, rief sie verärgert.
„Alles was mir im Luftraum unbekannt ist, muss ihn verlassen“, war die Antwort und Heero stürzte sich mitsamt dem anderen Drachen hinunter in die Tiefe, Richtung Erdboden.
Kurz davor lies er den Drachen los, und zog hoch.
Der Drache krachte mit einem lauten Knall auf den Boden und rappelte sich langsam, aber nicht die Spur entkräftet, wieder auf.
Cath und Legolas landeten neben ihm.
„Bleibt wo ihr seid“, rief Cath und hob die Hände.
„Wer bist du?“, fragte Legolas ruhig.
„Ich heiße Yuriko Saki, Wächterin des Lichtes und das ist Havanjera. Nette Art jemanden willkommen zu heißen. Macht ihr das immer so?“, zischte Yuriko zornig.
Sie hatte blonde Haare und hellblaue Augen.
Der Drache an ihrer Seite, Havanjera, war ein Giftdrache und schwarz- grün schimmernd. Er hatte rote Augen, mit denen er entgeistert in die Runde schaute.
„Wer seid ihr und wieso habt ihr mich vom Himmel geholt?“, fragte Yuriko.
Sie stellten sich nacheinander vor und erklärten schließlich, dass sie nicht wussten auf welcher Seite Yuriko sei und wie sie sich verhalten würde, deshalb hielten sie es für besser, wenn Aiwe sie vom Himmel holte um sie schließlich ausfragen würde.
„Ihr seid ja sehr nett“, meinte Yuriko und begann zu lachen.
„Tja, wenn Aiwe hier ein wenig netter werden würde, wäre das wohl der Untergang der Welt. Bist du eigentlich immer so?“, fragte Cath an Aiwe gewandt.
„Darf ich das nicht? Du solltest vielleicht auch mal lernen etwas ernster zu werden, sonst machst du es nicht lange!“, antwortete Aiwe kühl und stieg wieder auf Heeros Rücken.
Kurz darauf flogen sie zu acht weiter.
Heero starrte Havanjera böse an, was Yuriko nicht entging.
„Sag mal schaut dein Drache immer so böse?“, fragte sie Aiwe.
„Wenn andere Drachen da sind ja. Heero ist ein Einzelgänger und kann andere Drachen nicht gerade ausstehen aber keine Angst, er tut so lange nichts, bis ich es ihm befehle.“
Sie machten sich auf den Weg ins Gebirge, wo sie nach einer geheimen Höhle suchen wollten, in der sich Madungs aufhielten und Waffen schmiedeten.
„Meint ihr der Frieden des Planeten wird wieder entstehen können, wenn der Kristall wieder ganz ist?“, fragte Yuriko.
„Hm, wahrscheinlich schon. Sonst würden wir nicht die Splitter suchen und Xonex würde sie nicht so verteidigen, oder lieg ich da jetzt falsch?!“, antwortete Legolas.
„Nein, ich denke du hast recht. Was machen wir wenn wir die Festung in den Bergen gefunden haben?“
„Ich denke mal Aiwe hat vor alles kurz und klein zu schlagen. Sie will nichts von Xonex Werken übrig lassen.“
„Aber wir sind zu wenige. Wenn das wirklich eine Festung mit 200 bis 300 Madungs ist, haben wir selbst mit unseren Kräften keine Chance.“
„Ich weiß, aber Aiwe ist optimistisch und Cath vertraut ihr. Vielleicht finden wir aber ja auch noch mehr, die uns helfen.“
„Das wäre schön.“
„Wo befindet sich diese Festung denn überhaupt?“
„Keine Ahnung. Wir müssen erst suchen.“
Sie kamen jetzt an die Ausläufer der Berge und hielten nach Spähern Ausschau, während sie sich im Sinkflug einem der Berge näherten.
Als sie landeten war keine Spur eines Madungs zu entdecken und ihnen blieb nichts anderes übrig als durch das Gebirge zu laufen und nach der Festung zu suchen.
„Verdammt. So ein Ding muss doch auffallen. Wenn wir wenigstens einen Madung sehen würden!“, schimpfte Cath und blieb stehen um sich umzuschauen.
Mit einem Mal schrie sie auf.
„Was ist denn los?“, rief Yuriko erschrocken.
„Da war was! Da hinter dem Fels!“ , rief Cath und deutete auf den benachbarten Berg.
„Ein Madung?“, fragte Legolas.
„Nein. Es war kein Madung. Ich weiß nicht was es war.“
„Das werden wir gleich wissen“, meinte Aiwe neugierig und flog mit Heero zu der Stelle, auf die Cath gedeutet hatte.
„Meint ihr es war ein Anhänger Xonex?“, fragte Yuriko jetzt etwas unruhig.
„Ich ... ich weiß es nicht. Wo bleibt Aiwe?“ ,Cath sah besorgt zum Berg hinüber.
Aiwe war nirgends zu sehen.
„Wir hätten vielleicht mitgehen sollen“, sagte Legolas und stieg auf Mire , „ich werde nachschauen gehen. Kommt ihr mit?“
Cath und Yuriko folgten ihr. Auf dem Berg angekommen, war jedoch keine Spur von Aiwe oder Heero.
Sie waren verschwunden.
(Ein paar Worte der Autorin: So, jetzt is Aiwe weg. Vielleicht freuen sich ja ein paar von euch *lol* Man, die Kämpfe machen mir echt zu schaffen u.u Ich bekomm da net wirklich Aktion rein *snief* und dann weis ich nicht mal richtig mit was wer angreift (wär supi wenn ihr mir dat mal sagen könntet *ls*) und wenn wir schon dabei sind, hat jemand einen bestimmten Wunsch wie er sein möchte? Also ob witzig, ernst, griesgrämig usw.? ... ach, es ist echt nicht leicht.)

4. Teil

„Aiwe!“, rief Cath und lauschte auf eine Antwort, doch nichts war zu hören.
„Was ist nur passiert? Man hat nichts von einem Kampf oder sonstigem gesehen oder gehört. Wo ist sie hin?“ , fragte Legolas.
„Vielleicht wollte sie einfach wieder ihren eigenen Weg gehen.“
„Währe gut möglich. Sie war nicht begeistert als wir beschlossen mit ihr zu gehen.“
„Sie hätte sich wenigstens verabschieden können. Was machen wir jetzt?“
„Na die Festung suchen denke ich. Was sollen wir sonst tun?“, meinte Yuriko schulterzuckend.
„Wir sind nur noch drei! Denkst du auch mal da dran!“, meinte Cath leicht verärgert.
„Ja klar denk ich dran! Ich hab ja auch nur gesagt “suchen“ und nicht angreifen!“, murrte Yuriko nun ihrerseits verärgert.
„Hey es nützt nichts uns zu streiten. Yuriko hat Recht. Wir sollten die Festung wenigstens mal suchen. Vielleicht finden wir Aiwe unterwegs oder jemand, der uns hilft“, schlug Legolas besänftigend vor.
Cath und Yuriko stimmten mit ein und somit machten sie sich weiter auf den Weg um den verschlungenen Gebirgsfäden zu folgen.
Der Tag verging ohne Erfolg. Sie fanden weder Aiwe, noch die Festung.
Niedergeschlagen von ihrem Mißerfolg setzten sie sich in einen geschützten Winkel, wo sie die Nacht verbringen wollten. Havanjera zündete ihnen ein kleines Feuer an, dass sie nur mit Mühe und Not mit Feuerholz versorgen konnten.
„Klasse. Wir sind den ganzen Tag ohne Erfolg herum gelaufen, haben Aiwe verloren, nichts zu essen und jetzt auch noch kein Feuerholz mehr. Kann es noch schlimmer werden?“
Es wurde noch schlimmer.
Mit einem Mal war ein Gepolter zu hören, was eine große Truppe Erd- Madungs ankündigte, die direkt auf sie zu kamen. Es war unmöglich sich zu verstecken.
„Manchmal wäre es besser ich würde meine Klappe halten“, seufzte Cath schwermütig.
„Könnt ihr kämpfen?“, fragte Yuriko und sah die anderen an.
Sie sahen müde und hungrig aus und nicht nach solchen, die sich lange wehren könnten.
„Hoffen wir, dass es nur ein paar sind“, flüsterte Legolas flehend und spannte den Bogen.
Doch leider waren es nicht nur ein paar. Es war eine Truppe von rund 100 Madungs, die um die Ecke kamen.
„Lasst die Waffen fallen und ergebt euch!“, schrie einer von ihnen, wahrscheinlich ein Hauptmann.
Legolas steckte den Bogen wieder ein und Cath ließ die Hände sinken.
„Wollt ihr etwa aufgeben?“, fragte Yuriko entsetzt.
„Ja“, sagte Cath laut und sprach dann in einem Flüsterton weiter, „sie führen uns zu der Festung und so bald wir wieder Kraft haben, brechen wir aus.“
„Wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen?“
Sie bekamen Ketten angelegt und wurden fort gebracht.
Es ging über verschlungene Pässe, durch geheime Gänge und über viele Schluchten, bis sie schließlich zu einer Riesigen in den Berg gemeißelten Festung kamen. Das Tor wurde geöffnet und sie sahen, dass sie mit ihrer Schätzung von 200 bis 300 Madung weit daneben lagen. Es waren über 600 Madung, die sich für einen Kampf rüsteten.
„Was haben sie vor?“, fragte Legolas als sie durch eine Tür in einen Gang gebracht wurden. Rechts und links waren Zellen und sie wurden alle einzeln eingesperrt.
„So. Da sitzen wir nun“, seufzte Yuriko, verstummte aber gleich wieder, weil sich zwei Madung näherten.
„Hast du schon von dem Überfall auf die Stoßtruppe gehört?“, sagte der eine und blieb am Eingang stehen. Anscheinend hatten sie Wachdienst.
„Nein. Schieß los“, sagte der andere.
„Normal hätte heute Nacht eine Truppe Tailmafs (Anhänger Xonex die ein bisschen mehr Menschlich sind) kommen sollen.“
„Ja. Davon habe ich gehört. Sie sollten die Vorstoßtruppe bilden im Kampf gegen die Gebirgsstadt Casio.“
„Genau. Aber sie wurden auf dem Weg hierher überfallen. Ein Drache und ein Einhorn sowie ein Feuerengel und eine Elbin haben sie überfallen.“
Jetzt wurde auch Cath in der hintersten Zelle aufmerksam. Ein Feuerengel und ein Drache!
„Wurden sie gefangen genommen?“
„Nein. Genauso schnell wie sie gekommen waren, waren sie auch wieder weg.“
„Was haben sie denn getan?“
„Vierzig der Tailmafs umgebracht!“
„Vierzig?!“
„Ja.“
„Wie geht das? Ich dachte die wären so stark!“
„Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall kommt der Trupp erst gegen Morgengrauen an.“
„Aber er kommt. Lass uns was essen gehen.“
Sie verschwanden hinter der Tür.
„Das war doch garantiert Aiwe“, schoss es gleich aus Cath heraus.
„Ja. Bestimmt aber wer war die andere, die ihr geholfen hat?“, fragte Legolas.
„Ich weiß es nicht vielleicht die, die ich gesehen habe. Wenigstens wissen wir das es Aiwe blendend gehen muss, wenn sie einen Trupp von 200 Mann angreift“, Cath lächelte matt.
„Ja, aber was mir momentan mehr Sorgen macht, ist wieso der Trupp herkommt. Habt ihr gehört, sie wollen Casio die Gebirgsstadt angreifen. Dort leben viele, die sich Xonex widersetzen. Wir müssen hier raus und sie warnen und unterstützen.“
„Dann fang schon mal an zu überlegen wie wir hier raus kommen!“
„Vielleicht holen Aiwe und dieses Mädchen uns raus.“
„Na klar. Nur weil Aiwe diesen Trupp angegriffen hat, heißt das noch lange nicht, dass sie die Festung stürmt. Aber vorstellen könnte man es sich.“
In diesem Moment hörten sie draußen ein lautes dröhnen. Die Tore wurden erneut aufgemacht. Die Tailmafs kamen.
„Verdammt. Wir haben nicht mehr lange Zeit.“
Die Tür ging auf und herein kamen zwei Madungs und ein Befehlshaber der Tailmafs.
„Hier sind unsere Gefangenen. Sie haben hier im Gebirge herumgeschnüffelt. Sollen wir sie jetzt in ihr Zimmer bringen Madame?“, fragte einer der Begleiter.
„Ja.“
Sie gingen an den Gefangenen vorbei zur hinteren Tür hinaus. Als sie an Yuriko vorbei kamen, stockte dieser der Atem. Endlich verließen sie den Gang.
„Habt ihr auch gesehen wer das war?“, fragte sie leise.
„Nein. Wer denn?“, fragte Legolas verwundert.
„Aiwe.“

(Ähm, ihr wisst schon, jetzt kommt wieder der Part der Autorin: Also mich freut echt, dass ich mal mehr von Cath und Co geschrieben habe. Ich versuch mit Cath ein bissel Witz reinzubringen sie scheint mir der richtige Chara dafür zu sein *fg* Ich glaube sie denkt ein bissel anders darüber („ich will auch mal was anderes machen wie blöde Witze reisen!“ oder so ähnlich hat sie gesagt n.n. Wie dem auch sei, Cath du bist wortwörtlich die Witzfigur! (Wenn sie das liest gibt’s Haue *verkrümmel* )Aber so wies aussieht endet die ganze Story am Schluss eh in nem verrückten Chaos wie ich mich kenne *lol*))





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